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tcACCESS Anwendungsbeispiele

Versicherung

Schwerpunkt

Datenverarbeitung für Versicherungsgruppe

Ausgangslage

  • OS390
  • Windows

Ziel

  • Komponente für die Umsetzung eines Projekts, das den internen und externen Mitarbeitern sowie Partnern die Möglichkeit gibt, über eine moderne grafische Oberfläche Vertragsdaten abzurufen und zu bearbeiten
  • Konzipieren einer Schnittstelle zwischen den PC Anwendungen (basierend auf VisualBasic 6.0 und MS-ACCESS) und den unterschiedlichen Mainframedatenquellen (IMS, Db2, sequentielle Dateien, Bibliotheken) sowie den bestehenden Mainframeanwendungen

Umsetzung

Über das von der B.O.S. zur Verfügung gestellte API von tcACCESS konnten die zur Kommunikation notwendigen Parameterinformationen vom PC und die tcACCESS Mainframekomponenten durchgereicht werden. Diese gibt dann die Parameter an die bestehenden Mainframeprogramme weiter.

Nur die relevanten Rohdaten sollten über das Netz gehen und die bestehende Geschäftslogik des Mainframe sollte weiterverwendet werden. Aus diesem Grund wurde die Low-Level- Kommunikation über das API gewählt.

 

 

Versicherung

Schwerpunkt

Kfz-Versicherungen

Ausgangslage

  • Mainframe mit dem Betriebssystem z/OS
  • Linux Server, Windows-Server und Windows-Clients
  • Die produktiven Daten werden in Adabas und VSAM vorgehalten.

Ziel

  • Mainframewelt und die neuen Welten miteinander verbinden
  • Erstellung der bisherigen Verwaltung der Partnerdaten und der KFZ Bestandsverwaltung durch neue Java Anwendungen unter Windows
  • Weiterhin Verwendung bestehender Geschäftslogik auf dem Mainframe

Umsetzung
Die Anwendungen Partnerdatenverwaltung und KFZ Bestandsverwaltung sind Java Anwendungen, die unter Windows laufen und auf Db2/LUW Datenbanken zugreifen. Die neuen Anwendungen arbeiten mit sogenannten ‚definierenden Daten‘, d.h. dass zusammengehörende Informationen in unterschiedlichen Tabellen gespeichert sind und nicht alle in einem Satz. Um die gespeicherten operationalen Daten korrekt interpretieren zu können, benötigt man auch immer die definierenden. Für den Zugriff auf die Db2/LUW Daten wurde eine eigene Abfragesprache, SCALA-QL, entwickelt, die von den Anwendungsprogrammen verwendet wird. Aufgrund der Abfrage werden dann unterschiedliche SELECT Anweisungen generiert. Somit kann schnell auf die gewünschten Daten zugegriffen werden.

tcACCESS wird in diesen Anwendungen verwendet, um beispielsweise Beitragskontenstände oder Vertragsübersichten für Kundenauskünfte vom Mainframe abzurufen. Der Zugriff auf die Mainframedaten in Adabas bzw. VSAM wird über die Funktion einer ‚Stored Procedure‘ mit tcACCESS durchgeführt. Calls werden über tcACCESS JDBC aus den Java Anwendungen ausgeführt und somit werden bestehende CICS-Programme in die neuen Anwendungen integriert. Dies geschieht sowohl für lesende als auch für schreibende Zugriffe. Aus der Sicht der Anwender ist der Zugriff auf den Mainframe nicht erkennbar.


Alle Aufrufe, die über tcACCESS laufen, werden über eine von der Versicherung selbst entwickelte Middleware asynchron verarbeitet. So müssen die Prozesse, die den tcACCESS Call durchführen, nicht auf Antworten vom Mainframe warten. Diese Verfahren werden von etwa 250 Anwendern erfolgreich eingesetzt. Mehrere zehntausend Zugriffe werden somit täglich über tcACCESS abgewickelt.

Darüber hinaus werden die Aufrufe der tcACCESS ‚Stored Procedures‘ auch von den Batchverfahren des neuen Systems durchgeführt. Änderungen werden nicht nur auf Adabas- sondern auch auf VSAM-Dateien durchgeführt. Da tcACCESS als CICS Anwendung installiert ist, sind alle VSAM Files, die geschrieben werden, in einem eigenen CICS definiert, das auch dann gestartet ist, wenn das produktive CICS nicht mehr läuft. Dort sind diese Dateien als ‚Remote‘ definiert. Wenn aus den anderen CICS-Programmen Änderungen notwendig sind, werden die Dateien geclosed und wieder geöffnet. Somit musste kein Recordlevel Sharing für VSAM implementiert werden.

 

 

Möbelindustrie

Schwerpunkt

Verwaltung der Fertigungsstätten im In- und Ausland; Datenverarbeitung

Ausgangslage:

  • z/VSE System
  • Die Auslandsstandorte sind über MQ-Series mit der Zentrale verbunden.
  • Circa 160 DL/I Datenbanken und Anwendungen, die überwiegend in Assembler geschrieben sind
  • Die Segmente der Stücklisten-Datenbank sind intern miteinander verkettet und haben Verkettungen mit der Bestelldatenbank.

Ziel

  • Dem Generationenproblem begegnen: Kaum noch Nachwuchs, der in der Lage und auch bereit ist, sich mit hierarchischen Datenbanken und Assemblerprogrammen auseinanderzusetzen
  • Umstellung DL/I basierter Anwendungen auf Db2
  • Neue Applikationen, die auf Webtechnologien beruhen
  • Integration der neuen Webanwendungen in die DL/I-Landschaft

Umsetzung

Das Unternehmen hat Thin Clients im Einsatz, somit sind Webanwendungen ein Muss. Wichtige Anzeigeprogramme sind in die Webanwendung integriert. Diese Anwendung greift für die unterschiedlichen Funktionen auf die DL/I-Datenbanken über tcACCESS ODBC zu. Die PHP-Anwendung basiert auf einer MySQL-Datenbank, in der für jede Anzeigekomponente die notwendigen Zugriffs- und Anzeigeattribute hinterlegt sind. Wenn beispielsweise die Anwendung AR01aufgerufen wird, ist in der MySQL Datenbank hinterlegt, auf welche Felder über tcACCESS in der DL/I Datenbank zugegriffen werden soll, ob für bestimmte Spalten SQL-Funktionen (z.B. SUBSTR, LEFT etc.) zu verwenden sind, mit welchen Farbattributen die Werte im Browser angezeigt werden und dergleichen. Das PHP-Programm generiert intern das entsprechende SQL-Statement, gibt dieses an tcACCESS weiter, tcACCESS liest die DL/I-Daten, gibt sie zurück an das PHP-Programm und dieses bereitet die Ausgabe im Browser vor. Für jedes dieser Verarbeitungsprogramme gibt es einen Record in der MySQL-Datenbank. Neue Funktionalitäten lassen sich somit einfach in das System integrieren.

 

 

Papierindustrie

Schwerpunkt

Zentrale Datenverarbeitung

Ausgangslage:

  • IBM Mainframe mit VM/ESA und VSE
  • Die produktiven Anwendungen sind Eigenentwicklungen, die ausschließlich in COBOL realisiert sind.
  • Für die Datenhaltung wird VSAM verwendet.

Ziel

  • Implementierung eines automatisierten Datenaustauschs zwischen dem Mainframe und dem NT-Netzwerk
  • Möglichkeit, diesen Datenaustausch insbesondere für die EDI-Verfahren mit den Lieferanten zu nutzen
  • Direkter Durchgriff auf die VSAM-Dateien aus PC-Anwendungen

Umsetzung

Beispiele der zahlreichen Projekte:

  • Kundeninformationssystem
    VSAM-Informationen werden über tcACCESS selektiert und relevante Satzsegmente auf einen PC transferiert. Von dort werden die Daten an einen Remote Server übermittelt.
  • Controlling
    Statistiken aus VSAM-ESDS-Dateien bzw. Listen aus der VSE-POWER-Queue werden von tcACCESS extrahiert und direkt in Word-Formate konvertiert.
  • Vertrieb
    Für eine VB-Anwendung werden Daten aus verknüpften VSAM-Dateien über SQL-Anweisungen durch tcACCESS extrahiert und mit Daten eines MS SQL-Servers verbunden.

In den 20 Projekten, die mit tcACCESS entwickelt wurden, laufen über 100 Batches ab. Die ganzen Verfahren bestehen aus einzelnen Bausteinen, die in den jeweiligen Projekten Verwendung finden. Besonders wichtig für die automatisierten Abläufe ist eine Dokumentation dessen, was während der Verarbeitung passiert ist. Die Abläufe werden von Bausteinen innerhalb der Batchdateien protokolliert. Somit ist sichergestellt, dass alle Datenbewegungen transparent und nachvollziehbar sind. Diese Protokolle sind natürlich auch sehr hilfreich bei eventuellen Fehlerbehandlungen. Die Verfahren finden vielfältige Anwendung. Sie werden entweder automatisch gestartet oder durch einen Anwender initiiert.

Beispielsweise bereitet ein Hostjob Daten auf. Es wird eine tcACCESS-Batch über ein Icon auf dem Desktop gestartet. Die Batch verwendet Dialogbausteine. Der Anwender wird gefragt, in welcher Form er die Daten erhalten möchte und wie er die Daten weiterverarbeiten will. Er kann wählen zwischen einem Datenbank- oder einem ‚Zip‘-Format, zwischen einem Versand der Daten als E-Mail-Anhang oder über FTP. Aus der Sicht des Anwenders ist es wie eine Dialoganwendung.

Ein wichtiges Anwendungsgebiet für tcACCESS ist die Abwicklung des Bestellwesens über EDI. Verschiedene, auf tcACCESS basierende Verfahren sind im Einsatz. Die Verfahren werden in der Regel über einen Scheduler gestartet. Mainframedaten werden aufbereitet und PC-Anwendungen greifen über die tcACCESS-ODBC-Komponente auf diese Daten direkt zu. Die ODBC-Komponente erlaubt auch die Integration von CICS-Programmen in den Verarbeitungsablauf. Letztlich werden die Daten in ein spezielles Serververzeichnis für die EDI-Software eingestellt und dann versandt. Daraufhin wird ein weiteres Verfahren gestartet. In diesem wird ein CICS-Programm über die tcACCESS-ODBC-Schnittstelle aufgerufen. Dieses Programm führt die notwendigen Updates auf den Mainframedateien durch.

 

 

Technischer Dienstleister

Schwerpunkt

Backoffice-Lösungen in der Touristik

Ausgangslage

  • Anwendungen im Mainframe Umfeld
  • CICS für den Onlinezugriff
  • NATURAL als Programmiersprache für die Mainframeanwendungen
  • Das von dem Kunden vertriebene Produkt RBS/SAP mit einer zentral auf dem Mainframe gehaltenen Datenbank hat sich zu einem Branchenstandard im deutschen Tourismussektor entwickelt.
  • Um einen Zugang zu den Backoffice-Daten über das Internet bzw. Intranet zu ermöglichen, wurde RBSweb entwickelt. Es nutzt konsequent die Möglichkeiten des Internets und Intranets für die Anbindung der Reisebüros an das Zentralsystem.
  • Die für RBSweb benötigten zentralen Datenbanken werden unter dem Datenbanksystem Adabas gehalten.

Ziel

  • Performance

Das System sollte in der Lage sein, einige zehntausend Benutzeranfragen pro Stunde zu verarbeiten und ansprechend auszuwerten.

  • Sicherheit

Neben einem SSL basierten Zugriff sollte vor allen Dingen sichergestellt sein, dass alle bereits auf dem Mainframe vorhandenen Sicherheitsmechanismen auch für RBSweb zum Tragen kamen.

  • Bestehende Geschäftslogik

Alle bereits bestehenden Mainframeverfahren sollten auch von RBSweb genutzt werden können.

Umsetzung

tcACCESS wurde ausgewählt, um die Adabas Datenbanken und NATURAL-Anwendungen in RBSweb zu integrieren.

Die Kommunikation zwischen RBSweb und den Mainframeanwendungen geht über Adabas-Tabellen, die von den Mainframeanwendungen gefüllt werden und dann über SQL asynchron ausgelesen und verarbeitet werden.

Die Reisen werden über sogenannte Frontoffice Systeme (CRS) verkauft. Die benötigten Daten werden dann von den entsprechenden Rechenzentren an unser RBS/SAP-System weitergeleitet und dort weitgehend automatisiert verbucht, abgestimmt und für die Weiterverarbeitung aufbereitet. Die Anwender haben mit RBSweb erstmals die Möglichkeit, alle für ein professionelles CRM (Customer Relationship Management) notwendigen Informationen direkt am Counter abzurufen und in das Verkaufsgespräch einfließen zu lassen. Die Palette geht hierbei von Statistikanalysen über Marketing, Kundenbetreuung bis hin zu Buchhaltungsinformationen.

RBSweb verwendet HTML, JavaScript und Style Sheets. Die ASP-Anwendung, die auf einem gespiegelten NT-System läuft, wurde mit Visual-Studio entwickelt. Wichtig für die Entwicklung war der Performanceaspekt. Es werden parallele Threads genutzt und neben einer großen Anzahl statischer Seitenelemente kann eine Dauerlast von z.B. 10 Logins pro Sekunde und Maschine verarbeitet werden, was in etwa 30 SQL-Transaktionen pro Sekunde entspricht. Und das ohne aufwendige Serverfarmen betreiben zu müssen. Die Kommunikation zum Großrechner geht über den tcACCESS-ODBC-Server und basiert auf dem TCP/IP-Protokoll.

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