Aktuelles – tcACCESS Version 5.0 ab sofort verfügbar
Die PC/Web-Mainframe-Integrationslösung tcACCESS wurde mit der nun verfügbaren Version 5.0 um interessante Funktionen erweitert, die die plattformübergreifende Nutzung von Informationen nochmalig erleichtern. Die implementierten Erweiterungen sind das Ergebnis eines intensiven Kundendialogs. Einige der in der neuen tcACCESS Version 5.0 enthaltenen Features und Highlights sind nachstehend aufgeführt.
Automatische Strukturanalyse von Mainframe-Daten
Die SQL-Engine ermittelt selbständig die Schlüsselinformationen von Datenquellen. Dadurch ist es für den tcACCESS Administrator auf Client-Seite wesentlich einfacher, SQL-Abfragen zu formulieren. Die vorbereitende Analyse bezüglich der vorhandenen Schlüsselfelder ist nicht mehr erforderlich. Eine Abfrage an die neu eingeführte Tabelle „SYSTEM.SYSIDX“ gibt diese Schlüsselinformationen je Tabelle als Abfrageergebnis aus.
Automatisierte Erstellung von Felddefinitionen für IMS/DB und DL/I
Die Strukturinformationen für die vorhandenen IMS/DB bzw. DL/1 Felder können nun automatisch anhand der DBD und PSB Module erstellt werden. Die in den DBD und PSB Modulen enthaltenen Informationen über Schlüsselfelder und -namen werden automatisch als „Datenquellenabhängige Parameter“ – STARTKEY Definitionen incl. SSA gespeichert.
Java Connection Pooling Unterstützung
Der tcACCESS JDBC-Treiber unterstützt nun auch Connection-Pooling. Dadurch ist es möglich, daß eine Anwendung eine Verbindung aus einem Pool von Verbindungen nutzen kann. Die Verbindung muß somit nicht für jede einzelne Benutzung neu erstellt werden. Eine einmal erzeugte und dem Pool hinzugefügte Verbindung kann von einer Anwendung erneut verwendet werden, ohne den gesamten Verbindungsaufbau-Prozeß abermals auszuführen.
JDBC-Exit
Der tcACCESS JDBC-Komponente für den SQL-Zugriff auf Mainframe-Daten aus Java-Anwendungen wird ein Exit zur Verfügung gestellt. Über den JDBC-Exit kann auf ein auszuführendes SQL-Statement Einfluß genommen werden. Mit Hilfe der JAVA-Klasse kann das SQL-Statement verändert oder aufgeteilt und dann an die tcACCESS Mainframe-Komponente oder eine ODBC-JDBC-Bridge weitergereicht werden. Die daraus resultierenden Resultsets können ausgewertet werden, um ein neues Resultset zu erzeugen, das schließlich als Ergebnis des Exits zurückgegeben wird. Somit ist ein Höchstmaß and Flexibilität und eine optimale Anpassung an firmenspezifische Belange gewährleistet.
Zusätzliche Importmodule für die Erstellung von Felddefinitionen
Zusätzlich zu den bestehenden Importmodulen für COBOL/COBOL2, Adabas Predict, CPG, PL/I und Assembler sind nun auch Importmodule für CA-Datacom verfügbar.
Visualisierung von Schlüsselfeldern
Durch die automatische Auswertung von Schlüsselinformationen können nun für alle Mainframe-Datenquellen Informationen zu den Schlüsselfeldern ermittelt und zum PC übertragen werden. Äußerst hilfreich für eine effiziente Formulierung von SQL-Abfragen ist die hervorgehobene Darstellung der Schlüsselinformationen in den Auswahlbäumen der tcACCESS Administrator-Anwendung.
Optimierung von Massen-Filetransfers in Verbindung mit DB2 und IMS/DB
Durch die neu implementierte „Data Capture Funktion“ können Änderungen in einer Datenbank zum Update und zur Synchronisation einer externen Datenbank (so z.B. Oracle oder SQL Server) herangezogen werden. Dadurch kann erreicht werden, daß nur Daten, die sich seit der letzten Übertragung geändert haben, weitergegeben werden. Somit können Datentransfers vom Großrechner auf einen Daten-Server in ihrer Übertragungszeit erheblich verkürzt und gleichzeitig das Datenvolumen auf das ausschließlich notwendige Maß reduziert werden. Die erreichbaren Einsparungen hängen vom Anteil der statischen Informationen ab und können ganz erheblich ausfallen.
Neu verfügbare tcACCESS Zusatzoptionen
CA-IDMS-Datenbank-Server
Als neue Datenquelle wird CA-IDMS durch die SQL-Engine erreichbar. Somit kann auf vorhandene Daten, die im CA-IDMS gespeichert sind, unter Verwendung von Standard-SQL-Befehlen zugegriffen werden.
tcACCESS UNIX-Komponente
tcACCESS ist nun auch für UNIX-Plattformen verfügbar. Die Werkzeuge für UNIX-Plattformen unterstützen als Verbindungsarten die beiden auf TCP/IP beruhenden „TN3270 Telnet“ und „TCP/IP socket interface“. Die Konfigurationsdateien sind binärkompatibel zur MS-WINDOWS-Version von tcACCESS. Zur Konfiguration der UNIX-Komponenten (Administrationseinstellungen) im UNIX existiert ein Konfigurationstool auf TELNET Basis. Es werden die Batchutilities BMLSQ (SQL Abfrage), BMLDL (Download) und BMLUL (Upload) im Lieferumfang zur Verfügung gestellt.
Es ist ein API für UNIX Clients/Server implementiert. Derzeit steht die Library für LINUX, HP UNIX, AIX und SOLARIS Intel bzw. Solaris SPARC zur Verfügung. Das API enthält Funktionen für:
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Zusätzlich zu den Programmierbibliotheken sind die erforderlichen Header-Dateien im Lieferumfang enthalten. Die tcACCESS UNIX-Komponente beinhaltet auch einen Listener zur Automatisierung von Datenaustauschprozessen auf Echtzeitebene.
tcACCESS MS-Windows Server-Komponente mit Multi Communication Handler
Mit dieser tcACCESS MS-Windows Server-Komponente können mehrere Verbindungen gleichzeitig – auch zu verschiedenen Mainframesystemen – aufgebaut werden. Es sind bis zu 255 gleichzeitige Verbindungen möglich. Aufgebaute Verbindungen können gleichzeitig genutzt werden, d.h. während eine ODBC-Anfrage läuft, kann zur selben Zeit über das Frontend-Programm ein Download laufen.
Durch den Multi Communication Handler von tcACCESS werden zahlreiche zusätzliche Einsatzmöglichkeiten für die Kommunikation zwischen einem oder mehreren tcACCESS Mainframe-Komponenten unter CICS oder VTAM und einer Workstation bzw. einem Server eröffnet.



