DE / EN / IT

tcACCESS

Direktzugriff auf Daten und Anwendungen im Umfeld von z Systems aus verteilten Systemen, Cloud- und Hadoop Plattformen

 

Die Ausgangslage

Mainframe-Anwender stehen vor der besonderen Herausforderung, dass häufig noch über 70% der transaktionellen Daten auf dem Großrechner liegen. Diese Daten sind nicht kompatibel für eine direkte Verarbeitung aus LUW, Cloud und Hadoop Systemen.

 

Die Arbeitsweise

SQL-Kenntnisse gehören zum Grundwissen jedes Programmierers. tcACCESS ermöglicht dem Anwender bzw. Programmierer, über Standard-SQL-Befehle, d.h. aus relationaler Sicht nicht nur auf DB2, sondern auch auf alle nicht rationalen Mainframe Datenquellen wie VSAM, DL/I, IMS/DB, Adabas1, Datacom/DB2, IDMS/DB u.a. zuzugreifen.

Mithilfe eines tcACCESS „Treibers“ kann somit über Standardschnittstellen wie ODBC, JDBC/J2EE oder über .NET, C, C++, C#, OLE DB und Apache Sqoop oder Apache Spark von einer Client/Server Anwendung (LUW), einem Web-Server oder Cloud-Umgebung auf Mainframe-Daten sowohl lesend als auch schreibend zugegriffen werden.

tca broschuere 08 2017 5

 

Schritt 1 – Daten Mapping: Intelligente Importfunktionen für beliebige Dateistrukturen

Damit die vorhandenen Mainframe-Daten mithilfe von tcACCESS über SQL, d.h. aus relationaler Sicht adressiert werden können, sind die Datenstrukturen tcACCESS bekannt zu geben. Dafür stehen komfortable Mapping Funktionen zur Verfügung.

 

ODBC/JDBC Treiber Unterstützung für folgende Datenquellen

  • VSAM
  • DL/I
  • IMS/DB
  • Datacom/DB
  • IDMS/DB
  • Adabas

Features

Automatisches Erkennen der Datenstrukturen in Copybooks

  • COBOL
  • PL/I
  • ASSEMBLER
  • RPG

Virtuelle Tabellen für

  • OCCURS
  • OCCURS DEPENDING ON
  • Multiple Fields (Adabas)
  • Periodic Groups (Adabas)

Ausgefeilte Techniken für alle Besonderheiten

  • Automatisches Erkennen von Redefinitionen für z.B. Satzarten
  • Automatische Analyse von IMS/DLI PSB und DBD zur Ermittlung der optimalen Zugriffsstrategie
  • Wizard unterstützte grafische Anwendung
  • Während des Datenimportes sind manuelle Änderungen möglich
  • Bereitstellung der META-Daten in das globale tcACCESS Dictionary

Als Ergebnis des Daten-Mappings werden die vorhandenen Datenstrukturen im Dashboard in relationaler Sicht dem Nutzer präsentiert.

 

Stored Procedure Unterstützung: Aufruf vorhandener Mainframe-Programme

Für Datenzugriffe, die eine spezielle Verarbeitungslogik aufgrund der Aufgabenstellung erfordern, kann vorhandene Anwendungslogik verwendet werden. Diese wird über die tcACCESS Lösung API driven implementiert. Diese Funktion wird als tcACCESS Stored Procedures bezeichnet. Somit kann vorhandene Business-Logik auf dem Mainframe einfach mithilfe von tcACCESS als Middleware von einer beliebigen non Mainframe basierenden Anwendung (Linux, UNIX, Windows, Cloud, Hadoop) aufgerufen werden.

 

Datenaustausch über integrierte Up- und Download Funktionen

Ergänzend zum direkten Zugriff auf Mainframe-Daten können diese über tcACCESS einfach und schnell auf LUW-, Cloud- und Hadoop–Systeme geladen werden bzw. von dort auf den Mainframe übertragen werden.

 

Revisionssicherheit und Security

Zur Sicherung der Revisionsfähigkeit aller Datenbewegungen stehen umfassende tcACCESS Monitoring-Funktionen zur Verfügung. Die tcACCESS Security bzw. eine bereits vorhandene Mainframe-Security (SAF-Schnittstelle) stellt sicher, dass jeder Nutzer nur die Daten einsehen kann, zu denen er berechtigt ist.

 

Direkter SQL-Zugriff mit Mainframe Programmen auf Daten auf verteilten Systemen (LUW)

 

tcACCESS Open System Transparency

tcACCESS bietet auch den direkten Zugriff vom Mainframe auf Datenquellen, die auf MS-Windows-, Linux oder UNIX-Systemen gespeichert sind und über ODBC/JDBC adressierbar sind bzw. in Verbindung mit Oracle und DB2 LUW direkt angesprochen werden können. Daten, die im LUW Umfeld gespeichert sind, können sowohl von Online- (CICS, IMS/DC etc.) als auch Batch-Programmen verarbeitet werden.

Die tcACCESS Open System Transparency für Mainframe-Programme bietet eine echte Realtime Integration, da auf die Synchronisation von Mainframe- und Open System-Datenquellen verzichtet werden kann.

 

Joins

Mit tcACCESS können Daten eines SQL-Servers oder einer Oracle-Datenbank vom Mainframe aus bearbeitet oder sogar in Kombination mit Mainframe-Daten aller Art (z.B. DB2, VSAM, IMS/DB, Adabas, usw.) gemeinsam über SQL-Syntax verarbeitet werden (JOINS).

 

tcACCESS Leistungsmerkmale im Überblick

  • Umfassende relationale Sicht auf IBM-Mainframe-Datenquellen wie DB2, VSAM, IMS/DB, DL/I, Adabas, IDMS/DB, Datacom/DB, u.a
  • ODBC-/JDBC-Treiber/Server-Zugriff (read/write) auf IBM-Mainframe-Daten ohne Programmierung aus Client-Server-, Web- und SOA-Anwendungen auch aus Cloud- und Hadoop-Plattformen
  • Unterstützung von Joins für den Zugriff auf mehrere Datenquellen in einer SQL-Abfrage z.B. VSAM und IMS/DB
  • Ersatz für komplexe Middleware-Lösungen; einfacher Aufruf von Mainframe-Programmen aus Client-Server- (LUW) und Web-Anwendungen über vorhandene APIs
  • Einfacher relationaler Zugriff mit CICS-/IMS-Programmen auf Datenquellen im LUW Umfeld wie Oracle, DB2/UDB, Sybase, MySQL, etc.
  • Stored Procedures Unterstützung zum einfachen Aufruf vorhandener Business-Logik (Mainframe-Programmen) aus Client/Server (LUW)- oder Web-Anwendungen auch aus Cloud- und Hadoop-Plattformen
  • Vorhandene SAF-Schnittstelle: Mainframe-Security (z.B. RACF, TOP SECRET, ACF2) auch in Verbindung mit den "neuen Technologien" wirksam
  • Für eine sichere Übertragung der Daten steht das SSL Protokoll zur Verfügung
  • Automatische SQL Optimierung mit dynamischer Begrenzung der Prozessorlast in der z/Systems Umgebung
  • Das tcACCESS Global Language Pack ermöglicht für die tcACCESS SQL-Engine die zusätzliche Nutzung von Multibyte und Doublebyte Codetables. Damit können für SQL-Statements sowie für die Daten, die zurückgegeben werden, sämtliche Zeichen Verwendung finden. Ebenso wird die UTF-8 Kodierung unterstützt

 

Unterstützte Umgebungen:

  • IBM-Mainframe:
    • IBM z/OS, z/VSE, z/VM, Linux für z/Systems, LinuxONE
  • LUW Umfeld:
    • Microsoft Windows 7/8/8.1/10, MS-Windows Server 2003-2016, HP UNIX, AIX, Solaris SPARC, Linux, alle Plattformen mit Java
  • Unterstützte Verbindungen:
    • Hauptsächlich TCP/IP, zusätzlich die Protokolle TN3270, SNA, LU6.2 (APPC), LU2 (3270 Terminalemulationen)

 

Einsatzgebiete

  • Datenvirtualisierung: Präsentation von Daten aus verschiedenen Quellen und Systemen als virtuelle Datenquelle
  • Datenintegration vom Mainframe in LUW basierende Anwendungen z.B. Office-Anwendungen wie MS-EXCEL, MS-Word, MS-ACCESS, OpenOffice und LibreOffice
  • JDBC-Zugriff auf diverse IBM-Mainframe-Daten aus Web-Anwendungen und Web Application Servern
  • Re-Engineering von 3270-Benutzeroberflächen
  • Mainframe Anwendungsmodernisierung
  • SOA Integration von Mainframe-Daten und Anwendungen
  • Direkter Zugriff auf Mainframe-Daten aus Cloud- und Hadoop-Plattformen mit Apache Sqoop oder Apache Spark
  • Einfacher und effizienter Up- und Download von Mainframe-Daten z.B. nach MS-EXCEL oder MS-ACCESS oder Reporting-Tools

 

Benefits

  • Schnelle Reaktion auf neue Anforderungen im Umfeld von Analytics und Reporting durch Direktzugriff
  • Integration über Standard-Schnittstellen wie ODBC und JDBC bedeutet erhebliche Reduzierung bzw. Vermeidung von Programmieraufwand zur systemübergreifenden Datenintegration
  • Erhebliche Zeitersparnis für Datenintegration in heterogenen Systemumgebungen
  • Schnelle Nutzung von Mainframe-Daten mit neuen Technologien
  • Schnelle Reaktionsfähigkeit auf neue Anforderungen
  • Arbeiten mit Mainframe-Daten ohne Mainframe-Knowhow möglich
  • Weniger Abstimmungsaufwand in systemübergreifenden Projekten
  • Keine Investition in zusätzliche Middleware notwendig
  • Optimale Nutzung aller Ressourcen
  • Kein Schulungsaufwand
  • Vermeidung von Redundanzen
  • Automatisierung statt manueller Intervention
  • Mehr Sicherheit und Unabhängigkeit durch Standardisierung anstelle von Individuallösungen
  • Keine Limitierung im Mainframe-Umfeld bei der Integration neuer Technologien

Unterkategorien

Diese Seite verwendet Cookies.

Durch die Nutzung dieser Seite erklären Sie sich damit einverstanden. Mehr erfahren

Weiter